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2005 keine Zulassungsbeschränkung für BWL

Ab 2005 keine Zulassungsbeschränkung für BWL-Studienplätze mehr

Wissenschaftsminister Corts begrüßt Entscheidung des ZVS-Verwaltungsausschusses
Wiesbaden - Hessens Wissenschaftsminister Udo Corts hat die heutige Entscheidung des Verwaltungsausschusses der Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) ausdrücklich begrüßt. Der Beschluss sieht vor, das Fach Betriebswirtschaftslehre zum Sommersemester 2005 aus dem zentralen Vergabeverfahren herauszunehmen.

„Die Entscheidung trägt der realen Auslastung in den meisten deutschen BWL-Fachbereichen Rechnung“, sagte der Minister. „Für die Hochschulen bedeutet dies wieder ein Stück mehr Autonomie, denn jetzt können sie sich ihre Studenten unter den BWL-Bewerbern selber aussuchen“. Dies habe auch für die international renommierten hessischen BWL-Studiengänge Konsequenzen: „Wo es ein herausragendes Lehr- und Forschungsangebot gibt, da werden sich auch immer die besten Bewerber zuerst hinwenden“, so Corts.

Hessen werde sich auch künftig mit Nachdruck dafür einsetzen, dass die Hochschulen in den verbleibenden zulassungsbeschränkten Studiengängen mehr oder gar vollständige Selbständigkeit bei der Auswahl ihrer Studierenden erhalten. Die ZVS könne dann zu einer Serviceeinrichtung für die Hochschulen werden, die die Hochschulen bei der Einführung und Koordinierung der Auswahlverfahren unterstütze. Quelle:27.05.2004 Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst


Kulturnetz Schleswig-Holstein

Kulturnetz Schleswig-Holstein wird ab 1. Juni vom Landeskulturverband betrieben

Betrieb und Nutzung des Kulturnetzes Schleswig-Holstein liegen künftig in den Händen der Kunst und Kultur im Lande. Ab 1. Juni betreibt der Landeskulturverband die Internetplattform www.kulturnetz-sh.de. Dies teilten heute (28. Mai) Kulturstaatssekretär, Hellmut Körner, und der Vorsitzende des Landeskulturverbandes (LKV), Rolf Teucher, in Kiel mit. Der LKV, der sich als landesweite Plattform und als Forum für einen pluralistischen und zukunftsorientierten kulturellen und kulturpolitischen Diskurs versteht, ist das Sprachrohr für Kunst und Kultur in Schleswig-Holstein. Der LKV vertritt über seine Mitgliedsverbände rund 100.000 Mitglieder und spricht für weit über zwei Millionen Kulturnutzer pro Jahr.

Hellmut Körner: "Das Kulturnetz Schleswig-Holstein bietet den Kulturanbietern in Schleswig-Holstein und den Nutzern auch künftig eine ansprechende und gut funktionierende Plattform für die Kommunikation der Kultur des Landes Schleswig-Holstein. Der Landeskulturverband übernimmt eine gut eingeführte Marke, die durch Kooperation und Partnerschaften noch ausgebaut werden kann."

Das Kulturnetz bietet dem Kulturanbieter besondere Leistungen, wie etwa das gestaffelte System der einmaligen Eingabe von Daten und deren Reproduktion auf anderen (übergeordneten) Websites oder Portalen. Nutzerinnen und Nutzer finden nicht nur aktuelle Informationen zum Kulturgeschehen im Lande, sondern auch ein Datenbank-Archiv, das mit jeder Meldung anwächst und sich somit zu einem online verfügbaren "kulturellen Gedächtnis" des Landes Schleswig-Holstein entwickelt.

Das Kulturnetz Schleswig-Holstein ist eine Entwicklung des Kulturministeriums, die im Juni 2001 freigeschaltet wurde, und seither als gemeinsames Projekt von Kulturministerium, Muthesius-Hochschule und Landesbildungsserver betrieben wurde.

Die Finanzierung des Kulturnetzes Schleswig-Holstein ist durch Förderzusagen der Sparkassenstiftung, der Kulturstiftung des Landes Schleswig-Holstein und des Kulturministerium bis 2006 gesichert. Eine gemeinsam verabredete Bewertung des Projektes soll über die Fortdauer der Förderung entscheiden.

Rolf Teucher: "Als kompetenter und konstruktiv-kritischer Gesprächspartner von Landesregierung, Städten, Gemeinden und Landkreisen, von Parteien, Verwaltungen, Vereinen und Verbänden meldet sich der LKV immer dann zu Wort, wenn es um die Bewahrung und die Entwicklung von Kunst und Kultur im Lande geht. Von daher ist es konsequent, das Medium Internet in die satzungsgemäßen Ziele des LKV mit ein zu beziehen. Wir haben mit dem Kulturnetz eine große Verantwortung übernommen. Ich bitte unsere Mitglieder und darüber hinaus alle an Kunst und Kultur interessierten Menschen im Lande, uns dabei zu unterstützen, diese Aufgabe erfolgreich wahrnehmen zu können. Für die Zwischenfinanzierung sind wir unseren Förderern dankbar."   Quelle: Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein -26.05.2004


Versicherungen für Schüler und Studenten

Versicherungen für Schüler und Studenten

Auf der Seite von Secureconcept Versicherungen finden Sie eine Tabelle mit Informationen, welche der gängigen Versicherungen für Schüler oder Studenten sinnvoll ist und welche man getrost nicht benötigt. Es läst sich auch ein Versicherungsvergleich mit sehr vielen Versicherungen generieren. Hierbei kann zum Teil auch das Leistungsspektrum  verglichen werden.


Jugendmesse YOU

NRW erstmals mit sieben Ministerien auf der größten Jugendmesse Europas vertreten

Jugendministerium präsentiert auf der YOU Programm mit Information, Sport und Unterhaltung

"Kreativ, sportlich, multimedial" - unter diesem Motto steht das Programm des nordrhein-westfälischen Jugendministeriums auf der YOU, das Ministerin Ute Schäfer heute in Essen vorgestellt hat. Vom 20. bis 23. Mai werden in Essen etwa 300.000 Jugendliche zur Jugendmesse YOU erwartet, für die Ministerin Schäfer wieder die Schirmherrschaft übernommen hat. In diesem Jahr werden sich zum ersten Mal sieben Ministerien gemeinsam (Jugend-, Wirtschafts-, Umwelt-, Familien-, Verkehrs-, Justiz- und Sportministerium) in Halle 5 unter einem einheitlich gestalteten NRW-Dach "NRW 4 YOU - YOU 4 NRW" präsentieren.

"Die YOU ist mehr als eine rein kommerzielle Messe. Natürlich nehmen Unterhaltung und Vergnügen einen breiten Raum ein, aber unsere Jugendgeneration ist an-spruchsvoller als gemeinhin angenommen wird. Spaß ist ihnen wichtig, aber sie fordern auch Information rund um die Gestaltung ihres Lebens und die Planung ihrer Zukunft", sagte Ministerin Schäfer. Diesem Bedürfnis kommt das Angebot des Jugendministeriums auf der YOU auch in diesem Jahr nach, in dem es den verschiedenen Trägern der Jugendarbeit auf der Messe erneut eine Plattform bietet, sich und ihre Angebote Jugendlichen zu präsentieren. "Für viele Jugendliche sind diese Angebote Anstoß, selbst aktiv zu werden. Sie machen die Erfahrung, dass sie Einfluss nehmen können und ihre Belange selbstsicher, selbstbewusst und erfolgreich vertreten können", erklärte Ministerin Schäfer. Auch Nachwuchs für ehrenamtliches Engagement in der Jugendarbeit zu gewinnen, sei dabei ein Ziel.

Wie auch in den vergangenen Jahren stellt das Jugendministerium seine gesamte Standfläche den Jugendorganisationen zur Verfügung. Die zahlreichen Organisationen und Träger der Jugendarbeit stellen in Halle 5 Projekte aus der Jugendkultur- und Jugendmedienarbeit, Mädchenarbeit sowie Umwelt- und Gesundheitsaktionen vor. Das Land fördert die Jugendarbeit über den Landesjugendplan jährlich mit rund 79 Millionen Euro.

Einen guten Einblick in zukunftsträchtige Bereiche erhalten Jugendliche z. B. im Mediencafe des Jugendministeriums. Unter medienpädagogischer Anleitung des Jugendfilmclubs Köln, des Offenen Kanals Essen und der Landesarbeitsgemeinschaft Lokale Medienarbeit NRW erstellen sie Video-, Radio-, Foto- und Text-Beiträge von der YOU und berichten live im Fernsehen und im Internet. Die Sportjugend lädt auf ihrer Aktionsfläche dazu ein, Sportarten wie Volleyball, Fußball, Tennis, Snow-Board oder Skate-Board auszuprobieren.

Das Programm auf der NRW-Bühne steht in diesem Jahr im Zeichen von Dance-Performances, insbesondere der Preisträgerinnen und Preisträger der  Duisburger Tanztage 2004 (Hip Hop, Breakdance, Streetdance). In das abwechslungsreiche musikalische Programm sind Aktionen der verschiedenen Ressorts der Landesregierung und der Sportjugend NRW eingebettet. Durch das Bühnenprogramm führt Eins Live-Moderator Michael Imhof.

Am Freitag, dem 21. Mai, gibt es ein reduziertes Schulklassenticket für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8. In zahlreichen Workshops der traditionellen "Lehrer-Lounge" im Kongressbereich der Messe können sich Lehrerinnen und Lehrer an diesem Tag, zu aktuellen jugend- und schulpolitischen Themen informieren und austauschen.

In der Schüler-Lounge haben auch die Jugendlichen die Möglichkeit, sich umfassend zu informieren: Bewerbungstraining, Karriereplanung, Informationen rund um zukunftsträchtige Berufe stehen an allen vier Messetagen in einer eigenen Ausbildungshalle im Mittelpunkt. Das MSJK informiert in der Schüler-Lounge zum ersten Mal über die langfristig sehr guten Chancen im Lehrerberuf.

Ministerin Schäfer wird die YOU am 20. Mai, um 11.00 Uhr, in der NRW-Halle 5 eröffnen. Unmittelbar im Anschluss, gegen 11.45 Uhr, findet ein Presserundgang statt.

Zu beiden Terminen sind Sie herzlich eingeladen.

Weitere Informationen zum Programm der NRW-Halle sowie der Lehrer- und Schüler-Lounges finden Sie unter www.bildungsportal.nrw.de/BP/Jugend/ServiceKuJ/Veranstaltungen/YOU_2004 oder unter www.you.de.

Quelle:18.5.04 Ministerium für Schule, Jugend und Kinder des Landes Nordrhein-Westfalen


Künstlerische Bildung an brandenburgischen Schulen

Mehr künstlerische Bildung an brandenburgischen Schulen mit Ganztagsangeboten

Rahmenvereinbarung zwischen Bildungsministerium und Brandenburgischem Verband Bildender Künstler e.V. unterzeichnet

Eine Rahmenvereinbarung unterzeichneten jetzt der Brandenburgische Verband Bildender Künstler e.V. (BVBK) und der Minister für Bildung, Jugend und Sport, Steffen Reiche. Die Rahmenvereinbarung wurde im Zuge des Ausbaus der ganztagsschulischen Angebote verhandelt und stellt die Grundlage für die Schulen mit Ganztagsangeboten und die Mitglieder des BVBK dar, auf der diese konkrete Zusammenarbeit vornehmen können. Bildende Künstler können so im Rahmen des Ganztagsangebots an Schulen Angebote an Schülerinnen und Schüler unterbreiten.

„Im Zusammenhang mit PISA entsteht manchmal der Eindruck, dass die Stärkung von Kenntnissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten in Deutsch, Mathematik und Fremdsprachen die alleinige Zielsetzung pädagogischer Arbeit sei. Aber die ästhetisch-künstlerische Bildung ist mindestens genauso wichtig für eine umfassende Bildung und Erziehung von jungen Menschen“, sagt Bildungsminister Steffen Reiche. „Deshalb bin ich dankbar, dass der BVBK sich als Kooperationspartner für zusätzliche Angebote im Rahmen des Ganztagsausbaus an Schulen zur Verfügung stellt. Es gibt eine traditionell gute Zusammenarbeit von schulischen Einrichtungen mit Kunstschulen und anderen kulturpädagogischen Einrichtungen. Die vor dem Land stehenden Aufgaben, die durch die demografischen Entwicklungen der sinkenden Zahlen der Schülerinnen und Schüler bestimmt sind, zwingen auch in dem Bereich der künstlerisch-ästhetischen Bildung zu einer verstärkten Kooperation.“

Das Bildungsministerium bereitet derzeit in Kooperation mit dem Kulturministerium das Schuljahr 2006/2007 als „Jahr der künstlerisch - ästhetischen Bildung im Land Brandenburg“ vor.  Quelle: Ministerium für Bildung, Jugend und Sport  des Landes Brandenburg - 7.5.2004


Vollzeitbeschäftigung von Schulleitern

Minister Metelmann hält Vollzeitbeschäftigung von Schulleitern für sinnvoll

Minister Metelmann hat am 05.05.2004 vor der Schulleitungsvereinigung Mecklenburg-Vorpommern Zielsetzungen des Modellprojektes "Mehr Selbstständigkeit für Schulen" erläutert. Dazu gehören der Abbau von Bürokratie in den Schulen, Deregulierung und die Stärkung der Eigenverantwortung. Schulleiter, deren Schulen an diesem Modellprojekt teilnehmen, erhalten in einer Ausnahmeregelung zum Lehrerpersonalkonzept eine Vollzeitbeschäftigung, die ihnen die Managementaufgaben im Schulbetrieb erleichtern soll.

Minister Metelmann: "In der Auswertung des Modellprojektes wird sich zeigen, wie mit dieser Stärkung der Schulleiter und ihrer besseren Kompetenz für Managementaufgaben die Leistungsfähigkeit der Schule verbessert werden kann. Eine Verbeamtung der Schulleiter, die bei der Tagung diskutiert wurde und von der Schulleitungsvereinigung gefordert wird, ist im Modellprojekt nicht vorgesehen und kann damit in ihren möglichen Wirkungen auch nicht beurteilt werden."

Quelle: Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft Mecklenburg-Vorpommern - 5.05.2004


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