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VERA auf dem Stundenplan

An den 621 Grundschulen steht heute VERA auf dem Stundenplan

Für die rund 30.000 Viertklässler an allen 621 Grundschulen in Schleswig-Holstein und des deutschen Schulverbandes in Dänemark steht heute, 28. September, eine besondere Mathematik-Arbeit auf dem Plan: Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern in sechs weiteren Bundesländern nehmen sie an dem Projekt VERA (Vergleichsarbeiten) teil. Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave bezeichnete die Vergleichsarbeiten als wichtiges Instrument zur Verbesserung der Bildungsqualität an den Schulen. "Die Arbeiten liefern den Schülerinnen und Schülern verlässliche Aussagen über ihren Leistungsstand und geben den Lehrkräften wichtige pädagogische und didaktische Impulse für den weiteren Unterricht", sagte die Ministerin.

Das Projekt wurde entwickelt an der Universität Landau. Die Schulen wählen über das Internet die Hälfte der Testaufgaben selbstständig aus dem vorgegebenen Pool, die andere Hälfte wird zentral vorgegeben. Auf diese Weise wird erstmals der standardisierte Vergleich über Klassen, Schulen und Bundesländer hinweg ermöglicht. Außerdem wird im Unterschied zu den herkömmlichen Klassenarbeiten nicht nur unmittelbar zuvor erarbeiteter Stoff behandelt, sondern die Vergleichsarbeiten beziehen sich auf einen längeren Zeitraum, etwa ein Schuljahr. Innerhalb einer Woche stehen den jeweiligen Schulen dann die von der Uni Landau ausgewerteten Ergebnisse im Internet zur Verfügung. Anfang Dezember werden zusätzlich die Ergebnisse einer Landesstichprobe veröffentlicht.

Die Aufgaben orientieren sich an den Grundschullehrplänen und künftig auch an den bundesweit verbindlichen Bildungsstandards. Auf diese Weise können kurz nach dem Beginn der 4. Klasse Empfehlungen gegeben werden, was im Laufe des Schuljahres verstärkt gelehrt und gelernt werden sollte, damit am Ende der vierten Klasse möglichst alle Schülerinnen und Schüler diese Bildungsstandards erreichen.

Die Ministerin hob hervor, dass die Ergebnisse nicht in ein landesweites oder länderübergreifendes Ranking münden. Da es weder einen pauschalen Punktwert für eine Schule noch eine zentrale Erfassung der Daten gebe, sei dies schon technisch nicht möglich. Erdsiek-Rave: "Sinn und Zweck von VERA ist nicht der simple Vergleich, sondern die Verbesserung der schulischen Arbeit." Die Ergebnisse der Vergleichsarbeiten lieferten nicht nur den Lehrern Erkenntnisse zum Beispiel über die Ursachen von unterschiedlichen Leistungen oder über Fehlermuster. Gleichzeitig erhielten auch die Eltern wichtige Informationen, um ihre Kinder zu fördern und die richtige Wahl der weiterführenden Schulart zu treffen.

In der heutigen Mathematikarbeit werden insbesondere die Bereich Arithmetik, Geometrie und Sachrechnen getestet. Am Donnerstag, 30. September, folgt die Deutscharbeit, in der es um das Leseverständnis, Schreiben, Sprachbetrachtung und Orthografie geht. Neben Schleswig-Holstein beteiligen sich Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Bremen, Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.   Quelle: Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein - 28.09.2004


Lernstandserhebungen

Rund 190.000 Grundschulkinder nehmen an Tests in Deutsch und Mathematik teil

Schulen in NRW betreten in dieser Woche mit den Lernstandserhebungen Neuland

Rund 190.000 Schülerinnen und Schüler in allen vierten Klassen Nordrhein-Westfalens werden in dieser Woche erstmals an landesweiten Vergleichsuntersuchungen in Deutsch und Mathematik teilnehmen und dabei ihre Kenntnisse und Fähigkeiten unter Beweis stellen. "Unsere Schulen betreten mit diesen Lernstandserhebungen Neuland", erklärte Schul- und Jugendministerin Ute Schäfer. "Ich drücke allen Kindern die Daumen und wünsche ihnen Erfolg bei den Aufgaben. Den Lehrerinnen und Lehrern danke ich für die reibungslos verlaufenen Vorbereitungen und hoffe, dass sie durch die Auswertung zusätzliche nützliche Hinweise für eine gezielte Förderung ihrer Schülerinnen und Schüler bekommen."

Das Projekt VERA (VERgleichsArbeiten) findet zeitgleich in sieben Bundesländern statt (Berlin, Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein). Im Rahmen dieser Lernstandserhebungen werden die Kinder am 28. September 50 Minuten lang Mathematikaufgaben lösen und am 30. September mit insgesamt 90 Minuten ausreichend Zeit haben, um Aufgaben in Deutsch zu bearbeiten. Bei jeder Lernstandserhebung werden den Kindern Aufgaben auf unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden präsentiert. Sie wurden von Wissenschaftlern der Universität Koblenz-Landau gemeinsam mit Experten und Schulpraktikern aus den einzelnen Bundesländern entwickelt. Die verschiedenen Schwierigkeitsgrade zielen darauf ab, die Fähigkeiten und Kenntnisse der Kinder besser analysieren zu können und sie so genannten Kompetenzstufen zuordnen zu können. Dieses Verfahren ist auch bei Schulstudien wie PISA und IGLU üblich.

Die Hälfte der Aufgaben sind bei VERA für alle Schulen identisch. Darüber hinaus sollten die Schulen über einen passwortgeschützten Bereich im Internet die andere Hälfte der Aufgaben aus einem Pool auswählen. Bis auf vier Grundschulen, die nun zentral versorgt werden, haben alle 3500 Grundschulen in NRW zeitplangemäß davon Gebrauch gemacht. Ute Schäfer: "Das zeigt, wie gründlich sich die Schulen mit den Lernstandserhebungen befasst haben und wie ernst sie dieses neue Instrument nehmen. Angesichts der gerade zu Beginn eines Schuljahres anstehenden vielfachen Aufgaben ist das für mich ein Zeichen, wie groß die Bereitschaft der Lehrerinnen und Lehrer ist, bei dieser Reform mitzuziehen."

"Die Lernstandserhebungen unterscheiden sich maßgeblich von Klassenarbeiten, weil sie nicht überprüfen sollen, ob der Stoff der vergangenen Unterrichtswochen sitzt; sie sollen vielmehr ermitteln, was die Kinder bis zum Beginn der Klasse 4 gelernt und welchen Lernstand sie erreicht haben", betonte Ute Schäfer.

Landesweite Stichprobe liefert Vergleichsdaten

Die Lehrerinnen und Lehrer werten die Lernstandserhebungen mit Hilfe von Anleitungen selbst aus und erhalten somit eine unmittelbare Rückmeldung darüber, wie ihre Klasse, aber auch einzelne Kinder mit den landesweit einheitlichen Anforderungen zurecht gekommen sind. Die Schülerinnen und Schüler sowie ihre Eltern werden durch die Lehrerinnen und Lehrer über ihre Leistungen informiert. Die Ergebnisse der Klassen sollen zudem in der Lehrerkonferenz erörtert und in der Schulkonferenz - also vor den Elternvertretern - bekannt gegeben werden.

Unter den Grundschulen wird in Nordrhein-Westfalen eine Zufalls-Stichprobe von 115 Schulen gezogen, deren Ergebnisse zusätzlich von Wissenschaftlern der Universität Koblenz-Landau ausgewertet werden. Dadurch kann ein repräsentatives Durchschnittsergebnis für die Grundschulen in NRW ermittelt werden. Da sich aber Schulen in sozialen Brennpunkten beispielsweise von Grundschulen in sozial gut situierten Vorstädten unterscheiden, werden bei dieser Stichprobe auch unterschiedliche Rahmenbedingungen berücksichtigt. "Es macht wenig Sinn beispielsweise eine Schule aus dem nördlichen mit einer Schule aus dem südlichen Teil des Ruhrgebiets zu vergleichen", erklärte Schäfer. Die repräsentativen Stichproben sollen so aufbereitet werden, dass Schulen sich im Verhältnis zu anderen vergleichbaren Schulen einordnen können.

Die Ministerin unterstrich, dass ein Ranking der Schulen weder beabsichtigt noch ohne weiteres möglich sei. "Es wird beispielsweise keine Durchschnittspunktzahl für Schulen ermittelt, mit deren Hilfe eine simple Rangfolge gebildet werden könnte. Die Auswertung soll vielmehr zeigen, wie viele Kinder einer Klasse oder einer Schule in der Lage waren, Aufgaben auf den verschiedenen Schwierigkeitsebenen zu lösen. Das dürfte ein sehr viel differenzierteres und hilfreicheres Bild ergeben. Es könnte beispielsweise zeigen, dass die eine Schule erfolgreicher bei der Vermittlung der Basiskompetenzen ist, e ne andere bei der Förderung besonders begabter Kinder. Für die weitere Arbeit der Schulen sind das wertvolle Hinweise." Mit dem Ergebnis der Stichprobe ist bereits Ende November zu rechnen.

Genügend Zeit, um Schwächen noch auszugleichen

Ute Schäfer appellierte an alle, die Lernstandserhebungen mit großer Ernsthaftigkeit, aber auch mit Gelassenheit anzugehen. "Eine solches Verfahren ist neu für Deutschland und für NRW. Wir werden dabei Erfahrungen sammeln und die Lernstandserhebungen im Laufe der kommenden Jahre immer weiter entwickeln." Die Ministerin wies noch einmal darauf hin, dass die Lernstandserhebungen nicht benotet werden und auch nicht für die Übergangsempfehlung zu weiterführenden Schulen herangezogen werden dürfen. "Sie sollen allerdings Basis für mögliche Fördermaßnahmen sein, die helfen vor dem Ende der Grundschulzeit Defizite noch auszugleichen oder Begabungen gezielt zu fördern."

Nach den vierten Klassen werden im November alle Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen an Lernstandserhebungen in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch teilnehmen.

Weitere Informationen zu den Lernstandserhebungen in den Klassen Vier und Neun finden Sie auf der Homepage des Schul- und Jugendministeriums unter www.bildungsportal.nrw.de sowie auf der Homepage des Landesinstituts für Schule unter www.learn-line.nrw.de im Bereich "Standardsicherung".

Quelle:27.09.04 Ministerium für Schule, Jugend und Kinder des Landes Nordrhein-Westfalen


Kultusministerkonferenz

Bildungsminister Metelmann: Keine Kleinstaaterei in der Bildung

Die Kultusministerkonferenz (KMK) ist ein unverzichtbares Gremium zur Koordinierung von Bildungsangelegenheiten auf Bundesebene. Sie entscheidet über die Anerkennung von Abschlüssen und Zulassungsbedingungen von Ausbildungsgängen, legt vergleichbare und einheitliche Bildungssstandard fest, ist der deutsche Ansprechpartner in Sachen Bildung für EU und OECD und koordiniert den Pädagogischen Austauschdienst in 90 Staaten der Welt.

Ohne diese wichtige Einrichtung begibt sich Deutschland in Sachen Bildung in die Kleinstaaterei. Die Aufgaben der KMK müsste jedes einzelne Bundesland für sich übernehmen. In der Praxis würde das bedeuten: Ausbau der Verwaltung in jedem einzelnen Bundesland, Schaffung von Abstimmungsgremien usw. Die Alternative ist ein Gremium auf Bundesebene. Damit würden die Länder ihre Kompetenz in Sachen Bildung aufgeben.

 Quelle: Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft Mecklenburg-Vorpommern - 26.9.2004


6,2 Mil. an die CAU

Erdsiek-Rave überreicht Zuwendungsbescheide über mehr als 6,2 Millionen Euro an die CAU

Zuwendungsbescheide in einer Gesamthöhe von 6.207.000 Euro erhält die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel aus dem Zukunftsinvestitionsprogramm Schleswig-Holstein (ZIP) und dem Innovationsfonds für die schleswig-holsteinischen Hochschulen. Wissenschaftsministerin Ute Erdsiek-Rave überreichte heute (21. September) insgesamt sechs Zuwendungsbescheide an den Rektor der CAU, Professor Jörn Eckert. Die Ministerin: "Damit erhält die CAU einen kräftigen Impuls, um sich durch Schwerpunktbildung in der internationalen Wissenschaftskonkurrenz zu behaupten". Die Ministerin erinnerte daran, dass das Land gemeinsam mit den Hochschulen den Hochschulvertrag verabredet habe. Dieser lege auch fest, dass den Hochschulen für die Jahre 2004 bis 2008 ein Innovationsfonds über 23,1 Millionen Euro zur Verfügung stehe. Die Vergabekriterien setzten voraus: wissenschaftliche Innovation, hohe Qualität des Projekts, einen Beitrag zur Schwerpunktbildung der Hochschule sowie eine Vernetzung mit anderen Forschungseinrichtungen und Hochschulen. Eine Kommission aus auswärtigen wissenschaftlichen Experten habe die Anträge geprüft und gebe ein Votum über die Förderfähigkeit ab. Erdsiek-Rave weiter: "Unsere Hochschulen verfügen über ein großes Potenzial an wissenschaftlicher Innovationskraft. Durch die Zuweisung der ZIP-Mittel und den Innovationsfonds trägt das Land dazu bei, dieses Potenzial in neue wissenschaftliche Ergebnisse umzusetzen."

Die Bescheide staffeln sich wie folgt:

Für den Aufbau des Zentrums für Molekulare Biowissenschaften gibt es ZIP-Mittel von 1,5 Millionen Euro im Jahr 2004 für Investitionen. Die folgenden drei Vorhaben stehen mit dem Aufbau dieses Zentrums in Zusammenhang.
Für die personelle Ausstattung des Zentrums stehen aus dem Innovationsfonds für 5,5 Stellen in den nächsten drei Jahren 900.000 Euro zur Verfügung.
Mit weiteren 860.000 Euro wird die Professur Molekulare Phytopathologie eingerichtet und mit Ausstattung aus dem Innovationsfonds gefördert.
Aus dem Innovationsfonds stammen auch die 1,3 Millionen Euro zur Beschaffung eines 600 Mega-Hertz NMR-Spektrometers.
Aus dem Innovationsfonds wird darüber hinaus das Projekt "Blended Learning - Einbindung des e-learning in die curriculare Ausbildung am Beispiel Medizin" gefördert. Hierfür stehen 602.000 Euro zur Verfügung.
1. 045.000 Euro werden ebenfalls aus dem Innovationsfonds für das Projekt "Nanospektroskopie mit Freie-Elektronen-Lasern" bereit gestellt. Am DESY in Hamburg werden zurzeit die leuchtstärksten Röntgenlichtquellen der Welt entwickelt. Zur aktiven Beteiligung der CAU wird eine Forschergruppe der Physik die Entwicklung und den Betrieb neuer höchstauflösender Messapparaturen in einem Projekt betreiben.
Der Rektor der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Professor Jörn Eckert, sagte: "Die heutige Übergabe der Zuwendungsbescheide durch das Land löst bei mir Dankbarkeit und Stolz aus. Dankbar bin ich der Landesregierung, die trotz schwieriger Haushaltslage in Spitzenforschung investiert und damit ein Zeichen setzt. Die Universität kann nun mit der Zusatzfinanzierung, die sie hier erreichte, gezielt an der Schärfung ihres Forschungsprofils arbeiten und ihre Konkurrenzfähigkeit weiter verbessern. Stolz bin ich auf meine Wissenschaftlerkollegen, die ganz hervorragende Projekte eingereicht haben. Alle 13 von der Christian-Albrechts-Universität erarbeiteten Anträge haben hervorragende und sehr gute Bewertungen erhalten. Ein Teil davon kann nun in die Tat umgesetzt werden: An den Schwerpunkten ist bereits die Richtung abzulesen, in die wir uns weiter profilieren wollen: Molekulare Biowissenschaften, Nanotechnologie und Oberflächenforschung sowie Multimediales Lernen."


Das Zukunftsinvestitionsprogramm Schleswig-Holstein (ZIP) hat ein Volumen von 100 Millionen Euro. Daraus fördert die Landesregierung in den Jahren 2004 bis 2006 beschäftigungs- und strukturwirksame Investitionen in Bildung, Forschung, Technologie, in die wirtschaftsnahe Infrastruktur und in die maritime Wirtschaft.   Quelle: Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein -22.09.2004


Hochschulabkommen

Hochschulabkommen zwischen Hessen und der University of Massachusetts

Wissenschaftsminister Udo Corts für eine Woche in den USA
Der Hessische Minister für Wissenschaft und Kunst, Udo Corts, ist heute zu einer einwöchigen Reise in die USA aufgebrochen. Anlass der Reise sind die Unterzeichnung eines Hochschul-Abkommens mit der University of Massachusetts, eine „public lecture“ des Ministers in Princeton sowie Gespräche über die Einrichtung eines in New York geplanten Verbindungsbüros der hessischen Hochschulen.

In Boston wird der Minister ein Grußwort bei der Tagung über „Deutsche Nachwuchswissenschaftler in den USA - Hochschul- und Wissenschaftspolitik in Deutschland und Europa, Perspektiven und Herausforderungen“ sprechen. Gegenstand der Tagung wird es sein, Gründe für die Abwanderung deutscher Wissenschaftler in die USA zu analysieren und Strategien zu entwickeln, den Wissenschaftsstandort Deutschland attraktiver zu machen.

Ebenfalls in Boston wird Corts eine Vereinbarung mit der University of Massachusetts, einem Zusammenschluss der staatlichen Universitäten dieses Bundesstaates, unterzeichnen. Die Vereinbarung sieht den Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern sowie von Erfahrung in der Administration zwischen hessischen Universitäten und der University of Massachusetts vor. Anlässlich der Unterzeichnung wird Corts auch mit dem Präsidenten und den Kanzlern der University of Massachusetts zusammentreffen.

In Princeton wird der Minister einen öffentlichen Vortrag in der Woodrow Wilson School, die der Universität Princeton angehört, halten und Institute dieser traditionsreichen Hochschule besuchen.

Corts wird zum Abschluss seiner Reise das in New York geplante Verbindungsbüro der hessischen Hochschulen beim DAAD besichtigen und mit dem Leiter des New Yorker DAAD Büros über die künftigen Aktivitäten sprechen.


Quelle:17.09.2004 Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst


Keine zusätzlichen Elternbeiträge

Willems: Keine zusätzlichen Elternbeiträge bei der Schülerbeförderung

In seiner heutigen Sitzung ist das Kabinett dem Vorschlag des Kultusministeriums gefolgt, die Zuweisung für die Schülerbeförderung an die Landkreise und kreisfreien Städte in den Jahren 2005 und 2006 im Wesentlichen in der bisherigen Höhe aufrechtzuerhalten.

Staatssekretär Willems, der in Vertretung von Kultusminister Olbertz an der Kabinettssitzung teilgenommen hatte, begrüßte diese Regelung. „Die geringen Kürzungen sind durch Einsparungen aufgrund von Rationalisierungsmaßnahmen und aufgrund von Rückgängen in der Schülerbeförderung wegen zurückgehender Schülerzahlen möglich. Damit wird es – wie bisher – bei den bestehenden Regelungen für die Eltern bleiben. Wir haben von Anfang an deutlich gemacht, dass wir eine Änderung des § 71 des Schulgesetzes mit der Folge von Elternbeteilungen nicht für den richtigen Weg halten. Deshalb bin ich froh über den klarstellenden Kabinettsbeschluss. Die Schülerinnen und Schüler in den ländlichen Gebieten haben aufgrund notwendiger Schulschließungen in einigen Fällen längere Schulwege auf sich zu nehmen. An dieser Situation kann man wegen den drastisch gesunkenen Schülerzahlen nichts ändern. Eltern sollen aber nicht zusätzlich für die Schülerbeförderung zur Kasse gebeten werden.“

Quelle:Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt 7.09.04


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