Absicherung der Unterrichtsversorgung
78 Mio € zusätzlich für Absicherung der Unterrichtsversorgung im Schuljahr 2004/05 und Standardverbesserung
Während der Gesamthaushalt des Landes Mecklenburg-Vorpommern von 7,403 Mrd. € (2003) auf 7,335 Mrd. € (2004) gesunken ist, hat sich der Anteil für Bildung von 18,1 Prozent 2003 auf 18,8 Prozent 2004 erhöht.
Zum Schuljahr 2004/05 werden für die Absicherung der Unterrichtsversorgung 230 zusätzliche Stellen bereitgestellt. Das entspricht zusätzlichen finanziellen Mitteln in Höhe von 13,11 Mio. €.
Für die Verbesserung pädagogischer Standards werden im Schuljahr 2004/05 zusätzlich 1.140 Stellen bereitgestellt:
Kleine Grundschule auf dem Lande/ volle Halbtagsgrundschule 207 Stellen
Erhöhung der Stundentafel in den Jahrgangsstufen1 und 2 97 Stellen
( Mathematik und Deutsch je eine Unterrichtsstunde )
Erhöhung der Stundentafel in den Jahrgangsstufen 3 und 4 44 Stellen
( Deutsch je eine Stunde)
Einheitliche Stundentafel für die Orientierungsstufe 95 Stellen
Ausbau der Ganztagsschule 57 Stellen
Fortfühung des Abiturs nach 13 Jahren 355 Stellen
Einführung des Abiturs nach 12 Jahren gemäß KMK 107 Stellen
Auf- und Ausbau der Regionalen Schule 143 Stellen
Zusätzliche Anrechnungsstunden für Schulleiter und Stellvertreter 35 Stellen
Summe 1.140 Stellen
Gegenüber den Berechnungen gemäß Lehrerpersonalkonzept werden somit zum Schuljahr 2004/05 finanzielle Mittel bereitgestellt, die einem Gegenwert von 1.370 Stellen entsprechen.
Für die Absicherung der Unterrichtsversorgung und für die Umsetzung der pädagogischen Verbesserungen werden im Schuljahr 2004/05 zusätzliche finanzielle Mittel in Höhe von 78 Mio € bereitgestellt.
Quelle: Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft Mecklenburg-Vorpommern - 24.02.2004
Windows XP
Von der Windows XP Version gibt und wird es aller Wahrscheinlichkeit auch in Zukunft keine Schulversion für Schüler und Studenten geben. Die einzige Möglichkeit für den Erwerb einer Schulversion von Windows XP ist der Kauf eines Windows XP Updates als Schulversion. Um zu einem Upgrade auf Windows XP berechtigt zu sein, benötigen Sie eine Lizenz für Microsoft Windows 98, Windows 98 Second Edition, Windows Millenium Edition, Windows NT oder Windows 2000 Professional. Mit früheren Versionen lässt sich kein Update durchführen und Sie benötigen ein Vollversion.
Hessische Landesmusikakademie
Ministerpräsident eröffnet offiziell die Hessische Landesmusikakademie in Schlitz
Roland Koch: „Erstmals steht Musizierenden in Hessen eine hervorragend ausgestattete Begegnungsstätte zur Verfügung“
Wiesbaden – Nach langjährigen Vorbereitungen hat der Hessische
Ministerpräsident, Roland Koch, im Beisein seiner Stellvertreterin und Kultusministerin Karin Wolff und Kunstminister Udo Corts die Hessische Landesmusikakademie in der Hallenburg Schlitz offiziell ihrer Bestimmung übergeben. „Erstmals steht damit Musizierenden in Hessen eine hervorragend ausgestattete Begegnungsstätte zur Verfügung“. Hier könnten sich in landschaftlich reizvoller, inspirierender Umgebung Musikvereine, Chöre, die hessischen Landesjugendorchester zu Arbeitswochen, Seminaren und Workshops treffen. „Auch in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten genießt die Kulturförderung hohe Priorität innerhalb der hessischen Regierungspolitik“, so Koch. Der Ministerpräsident lobte die erfolgreiche Zusammenarbeit von Stadt, Kreis und Land, ohne die das Projekt nicht zustande gekommen wäre. Er betonte auch die wirtschaftliche Bedeutung für die Region.
Kunstminister Udo Corts ergänzte: „Das Land setzt mit der Akademie seine Bemühungen um eine bessere Aus- und Fortbildung des künstlerischen Nachwuchses fort und stärkt damit das weit gefächerte Netz der gesamten musikalischen Landschaft in Hessen und darüber hinaus.“ Das Nachbarland Thüringen habe bereits Interesse für künftige Kooperationen signalisiert.
Kultusministerin Karin Wolff begrüßte, dass diese Einrichtung auch für die Schulorchester- und Chöre gute Arbeitsmöglichkeiten biete.
„Es gibt überaus gute Gründe, musikalisches Engagement in und außerhalb der Schule zu fördern“, so Wolff. Studien belegten, dass Musikerziehung die Persönlichkeitsentwicklung von Grundschulkindern positiv beeinflusse.
Die Hessische Landesregierung hat die Erstausstattung der Landesmusikakademie mit Tasten-, Streich und Zupfinstrumenten, Seminartechnik und anderem mit einen Betrag von 500.000 Euro voll finanziert. Darüber hinaus erhält der Träger jährlich einen laufenden Betriebskostenzuschuss in Höhe von 255.700 Euro. Mit der Entscheidung für diesen Standort hat die Hessische Landesregierung den Anstoß gegeben, das lange Jahre leer stehende Schloss Hallenburg denkmalgerecht wiederherzustellen und nutzbar zu machen. Um die Akademie für die Nutzer noch attraktiver zu gestalten, werden moderne Übernachtungsmöglichkeiten mit 80 Betten und der Umbau des gegenüberliegenden Ökonomiegebäudes zu einem Konzertsaal geplant. Quelle:04.02.2004 Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
Brandenburgische Deutschlehrkräfte
Brandenburgische Deutschlehrkräfte für Einsatz an ausländischen Schulen gesucht
Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport sucht fünf Deutschlehrkräfte aus dem Land Brandenburg, die Deutschunterricht an einer Schule in den Staaten Mittel- und Osteuropas und in der Gemeinschaft unabhängiger Staaten erteilen wollen. Derzeit unterrichten im Ausland zehn brandenburgische so genannte Landesprogrammlehrkräfte an ausgewählten Schulen mit verstärktem Deutschunterricht. Sie werden zunächst für drei Jahre vom Land Brandenburg beurlaubt und können für weitere drei Jahre dort arbeiten, wenn sie sich an der Auslandsschule bewährt haben.
„Die Vermittlung der deutschen Sprache und Kultur im Ausland ist ein wichtiger Schritt zur Annäherung der Völker; deshalb entsendet Brandenburg nur flexible, kompetente und engagierte Lehrkräfte“, so Bildungsminister Steffen Reiche.
Im Juni 2004 beenden fünf Lehrkräfte ihre Tätigkeit im Ausland, sodass sich Lehrerinnen und Lehrer im brandenburgischen Landesdienst, die noch nicht 45 Jahre alt sind und eine Lehrbefähigung für die Sekundarstufe II mit einer Ausbildung in Deutsch und/oder einer Fremdsprache haben, bis zum 31. 3. 2004 bewerben können. Dabei handelt es sich um Stellen in Prag und Brno (Tschechische Republik), Opole und Wroclaw (Republik Polen) und in Almaty (Kasachstan). Bewerbungsformulare haben die staatlichen Schulämter Brandenburgs. Interessierte Lehrkräfte können ihre Bewerbung auf dem Dienstweg an das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, Frau Dr. Jutta Thiemann, Steinstraße 104-106, 14480 Potsdam, richten.
Quelle: Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg - 1.2.2004
Kultusministerium informiert
Kultusministerium informiert Lehrerinnen und Lehrer über Parameterveränderungen an Allgemeinbildenden und Beruflichen Schulen zum Schuljahr 2004/05
Das Kultusministerium informiert alle Lehrerinnen und Lehrer in Mecklenburg-Vorpommern über den Beitrag der Allgemeinbildenden und Beruflichen Schulen an den Sparmaßnahmen der Landesregierung. Über die Schulämter wurde das Informationsschreiben an alle Schulen im Land gesendet:
Quelle: Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft Mecklenburg-Vorpommern - 29.01.2004
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Hessen hat fünf Spitzenuniversitäten
"Allein Hessen hat fünf Spitzenuniversitäten“
Wissenschaftsminister Udo Corts bezeichnet Bulmahn-Pläne als „Blendwerk“ – „Bund verkennt die Hochschulstruktur“
Wiesbaden – Hessens Wissenschaftsminister Udo Corts hat die Pläne von Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn, den Aufbau von fünf deutschen Spitzenuniversitäten in den kommenden fünf Jahren mit jährlich 250 Millionen Euro zu fördern, als „Blendwerk“ bezeichnet, das den Bedürfnissen der Hochschulen in keinerlei Hinsicht gerecht werde. „Erst hat der Bund die Mittel für Forschung und Lehre kräftig zusammengestrichen und nun winkt er mit einer verhältnismäßig geringen Summe“, kritisierte Corts gestern in Wiesbaden.
Darüber hinaus verkenne Bulmahn das deutsche Hochschulsystem, in dem es nicht die Spitzenuniversität gebe. „Was das deutsche Hochschulwesen stark macht, sind herausragende Fakultäten an ganz unterschiedlichen Universitäten“, so der Minister. Eine pauschale Förderung von fünf Hochschulen könne daher nicht gerecht sein. „Allein Hessen hat fünf Spitzenuniversitäten“, stellte der Minister klar.
Auch unter finanziellen Gesichtpunkten ist die geplante Förderung in Höhe von 250 Millionen Euro jährlich nach Worten des Ministers „eine Mogelpackung“. Er verwies darauf, dass die rot-grüne Bundesregierung gerade erst die Mittel für Bildung und Forschung im Bundeshaushalt 2004 um 239 Millionen Euro gekürzt habe. Drastisch zurückgefahren habe der Bund darüber hinaus die Ausgaben im Hochschulbau, nämlich um rund 175 Millionen Euro. „Faktisch führt dies dazu, dass in diesem Jahr rund 350 Millionen Euro weniger für den Hochschulbau ausgegeben werden, da Bund und Länder diesen jeweils zur Hälfte finanzieren“, erklärte Corts. Hessen erhalte damit in diesem Jahr mindestens elf Millionen Euro Bundesmittel weniger. „Wenn der Bund seine Politik nicht ändert, können in Hessen, wie in der übrigen Bundesrepublik, keine neuen Hochschulbaumaßnahmen begonnen werden.“
Quelle:27.01.2004 Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

