Schülerzahlen langfristig weiter zurück
Willems: Schülerzahlen an allgemein bildenden Schulen gehen auch langfristig weiter zurück
Neueste statistische Erhebungen belegen, dass die Schülerzahlen an den allgemein bildenden Schulen in Sachsen-Anhalt auch langfristig weiter zurückgehen. Staatssekretär Winfried Willems nahm die neuen Zahlen zum Anlass, erneut darauf hinzuweisen, dass die beschlossene Schulentwicklungsplanung konsequent umgesetzt und das Ziel, ein zuverlässiges Schulnetz in Sachsen-Anhalt vorzuhalten, weiter verfolgt werden müsse. Willems: „Entgegen bisheriger Vorausrechnungen müssen wir uns sogar darauf einstellen, dass die Schülerzahlen nach dem Jahr 2010 nicht wieder leicht ansteigen werden, sondern noch weiter absinken.“
Im Schuljahr 2004/2005 besuchen insgesamt 223.455 Schülerinnen und Schüler die öffentlichen allgemein bildenden Schulen und 7928 die allgemein bildenden Ersatzschulen. Das sind 62% der Schüler von 1991/92, dem ersten Jahr der Neustrukturierung des Schulsystems in Sachsen-Anhalt nach der Wende. Damals gingen 371.644 Schülerinnen und Schüler in die allgemein bildenden Schulen in Sachsen-Anhalt.
Die meisten Schülerinnen und Schüler konnten im Schuljahr 1994/95 mit 391.391 gezählt werden. Seitdem besuchen aufgrund der demographischen Entwicklung jährlich immer weniger Schülerinnen und Schüler die Schulen des Landes. Bis zum Ende dieses Jahrzehnts wird die Schülerzahl nach der aktuellen Schülerprognose des Kultusministeriums auf der Grundlage der 3. Regionalisierten Bevölkerungsvorausberechnung auf unter 175.000 sinken. Im Jahr 2020 wird nach jetzigen Erkenntnissen die Schülerzahl sogar bis unter 168.000 abnehmen.
Der Anteil der Schülerinnen und Schüler, die in Sachsen-Anhalt Ersatzschulen besuchen, ist gestiegen. Während er im Schuljahr 1996/97 mit 3961 Schülerinnen und Schülern nur 1,03% betrug, hat sich die Prozentzahl in diesem Schuljahr mit 3,43% mehr als verdreifacht.
Ab dem Schuljahr 2003/04 können wieder alle Schülerinnen und Schüler nach dem 4. Schuljahrgang ein Gymnasium besuchen. Dies war wegen der Förderstufe zuletzt im Schuljahr 1996/97 möglich. Der Vergleich der Schülerverteilung im 5. Schuljahrgang nach Schulformen stellt sich in den Schuljahren 1996/97 und 2004/05 unterschiedlich dar. Der Anteil der Gymnasiasten ist um ca. 10% gestiegen (von 34,3% im Schuljahr 1996/97 auf 44,1% im Schuljahr 2004/05).
Die Betrachtung der Schülerverteilung im 7. Schuljahrgang derselben Vergleichsschuljahre macht deutlich, dass sich in den Sekundarschulen mit 15,5% der Schülerinnen und Schüler im Schuljahr 2004/05 (Vergleich 1996/97: 12,1%) für den hauptschulabschlussbezogenen Unterricht entscheiden. 51,9% der Sekundarschülerinnen und –schüler besuchten im Schuljahr 1996/97 den Realschulbildungsgang. Dieser Anteil sank im laufenden Schuljahr 2004/05 auf 47,3%.
Quelle:Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt 20.12.04
Internetportal
Internetportal mit allen Informationen zur Einführung der Oberschule von Bildungsminister Rupprecht freigeschaltet
Nachdem gestern das Schulstrukturgesetz zur Einführung der Oberschule vom Landtag beschlossen wurde, schaltete Bildungsminister Holger Rupprecht heute ein Internetportal dazu frei. Auf dem Internetportal unter http://www.mbjs.brandenburg.de/sixcms/detail.php/lbm1.c.192146.de sind sämtliche Informationen rund um die Einführung der Oberschule abrufbar. Vom Gesetzestext, über Schaubilder, einen zentralen Infotext, bis hin zu Briefen und Reden des Ministers reicht die Informationspalette.
„Die Einführung der Oberschule ist die tiefgreifendste Schulstrukturreform im Land Brandenburg seit 13 Jahren“, sagt Bildungsminister Rupprecht. „Die Regierungskoalition hat im Koalitionsvertrag festgelegt, dass die Einführung der Oberschule bereits zum kommenden Schuljahr 2005/2006 erfolgen soll. Der Zeitraum bis zur Umstellung ist sehr kurz. Umso wichtiger ist es, dass alle Betroffenen laufend über den erreichten Arbeitsstand informiert werden. Dafür soll diese Informationsseite ein wichtiges Medium sein. Die Einführung der Oberschule wird nur gelingen, wenn dieser gut vorbereitet ist. In den kommenden Wochen werden dazu noch wichtige Detailfragen geklärt werden. Wir werden diese Seite laufend aktualisieren und hoffen auf Anregungen und Hinweise.“
Das Internetportal zur Oberschule ist erreichbar unter:
http://www.mbjs.brandenburg.de/sixcms/detail.php/lbm1.c.192146.de
Quelle: Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg - 16.12.2004
Schulen und Thema Rauchen
Erdsiek-Rave zum Thema Rauchen: Es wird klare Vorgaben für die Schulen geben
"Mich erreichen immer häufiger Briefe, in denen gefordert wird, die Schulen von Schleswig-Holstein sollten von Seiten des Ministeriums klare Vorgaben erhalten, nach denen das Rauchen in der Schule generell untersagt wird. Ich will mich diesen Argumenten nicht entziehen", sagte Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave am 15. Dezember im Landtag von Schleswig-Holstein. Nach wie vor setzten sich zu viele Jugendliche über die Appelle, nicht zu rauchen, hinweg. Jetzt gelte es mit den Beteiligten zu klären, welche Art und Weise des Verbots die effektivste sei. Ein "Papiertiger oder eine neue Grauzone" sei nicht gewollt.
Erdsiek-Rave weiter: "Doch niemand sollte glauben, ein Verbot alleine reiche aus. Die tragende Säule ist nach wie vor die Prävention." Schleswig-Holstein habe eine Fülle an Präventionsangeboten speziell für Schülerinnen und Schüler, die vor allem von der Koordinationsstelle Schulische Suchtvorbeugung (KOSS) vorgehalten würden. KOSS biete den Schulen seit mehr als einem Jahrzehnt Information, Beratung, Lehrkräftefortbildung, Elternarbeit und Unterstützung bei Schulprojekten an. Derzeit werde eine Lehrerhandreichung vorbereitet. Die Ministerin verwies darauf, dass viele Schulen in Schleswig-Holstein sich selbst einvernehmlich zu rauchfreien Schulen erklärt hätten. Außerdem werde die Prävention intensiviert durch die interministerielle Zusammenarbeit zwischen Gesundheitsministerium, Jugendministerium und Bildungsministerium. So richte sich der Schleswig-Holsteinische Präventionspreis "Nichtrauchen. Tief Durchatmen" in diesem Jahr gezielt an die Schulen.
Erdsiek-Rave appellierte insbesondere an die Eltern und Lehrkräfte Vorbild zu sein und die Schulen in ihrem Kampf gegen das Rauchen zu unterstützen. Quelle: Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein - 15.12.2004
Neues Hochschulgesetz
Landtag verabschiedet neues Hochschulgesetz
Minister Udo Corts: Forschung und Lehre international konkurrenzfähig machen
Wiesbaden – Der Hessische Landtag hat heute mit viel Zustimmung das neue Hessische Hochschulgesetz (HHG) verabschiedet. „Damit geht Hessen im Vergleich zu den anderen Bundesländern einen großen Schritt voran“, sagte Wissenschaftsminister Udo Corts. „Die Novelle bringt nun allen Hochschulen des Landes mehr Selbständigkeit und ein hohes Maß an Gestaltungsspielraum. Was wir mit dem TUD-Gesetz begonnen haben, setzen wir mit dem neuen Hochschulgesetz konsequent weiter um.“ So werde es für Forschung und Lehre leichter, gegenüber einer starken nationalen, aber auch internationalen Konkurrenz zu bestehen.
Zu den grundlegenden Reformen gehört die Neuordnung des Hochschulzugangs. Für Bewerber mit abgeschlossener Berufsausbildung und hochbegabte Schüler wird es leichter, ein Studium aufzunehmen: Meister können ohne weitere Voraussetzungen studieren, wodurch die praktische Berufserfahrung aufgewertet wird. Auch die Internationalisierung des Studiums treibt Hessen voran: Die gestuften Abschlüsse Bachelor und Master sollen zum Regelabschluss werden. Die Juniorprofessur wird als eine Alternative zur Habilitation eingeführt, die Präsidien gestärkt, wodurch der Hochschule eine Profilbildung erleichtert wird, die Betreuung der Studierenden verbessert. Die Höhe des Studentenbeitrags wird sich künftig nach der Wahlbeteiligung für die studentischen Vertretungen richten. Bei einer Wahlbeteiligung von bis zu 10 Prozent erhalten die studentischen Vertretungen nur noch 25 Prozent des Beitrags, bei jedem Prozent mehr an Wählerstimmen erhöht sich der Mittelanteil um 5 Prozent. Das heißt, schon bei einer Wahlbeteiligung von 25 Prozent wird der volle Beitrag gezahlt. Quelle:14.12.2004 Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
Schülerportal
Düsseldorf, 09. Dezember 2004. Nach einer Meldung von Novell Deutschland hat sich die Stadt Stockholm in Schweden für den Aufbau und Einsatz eines Schülerportals für mehr als 100000 Schüler und 10000 Schüler mit dem eDirectory von Novell entschieden. Zusätzlich wird der Novell Nsure Identity Manager dafür sorgen , dass Identitätsinformationen aus verschiedenen Quellen im eDirectory synchronisiert werdenund sichergestellt ist, dass alle Schüler und Lehrer mit einem einzigen Passwort Zugang zu allen für sie relevanten Informationen und Applikationen erhalten.
Anstieg der Studierenden
Leichter Anstieg der Zahl der Studierenden
Im laufenden Wintersemester 2004/05 haben sich insgesamt 19 590 Studierende an saarländischen Hochschulen eingeschrieben. Das sind 104 Studierende oder 0,5 % mehr als im Vorjahr. Der Anteil der weiblichen Studierenden liegt nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes bei 46,8 %.
Mit Ausnahme der Fachhochschule für Verwaltung, die gegenüber dem letzten Wintersemester ein Minus von 13 Studierenden zu verzeichnen hat, stiegen die Immatrikulationszahlen an allen anderen Hochschulen leicht an.
Die Zahl der Studienanfänger im ersten Hochschulsemester ging gegenüber dem Vorjahr um 369 oder 10,2 % auf 3 250 zurück. Im ersten Fachsemester waren 4 215 Studienanfänger eingeschrieben, 310 oder 6,9 % weniger als im Vorjahr. Quelle: Statistisches Landesamt Saarland - 06.12.2004

